Private Krankenversicherung

Die private Zusatzversicherung ist für alle da, die sich mehr als nur die Basisversorgung wüschen beziehungsweise die mehr als die gesetzliche Basisversicherung brauchen.

Durch die private Zusatzversicherung werden spezielle Leistungen wie zum Beispiel Sonderklasse mit Zwei- oder Einbettzimmer und freie Wahl des behandelnden Arztes im Krankenhaus, der Besuch des Wahlarztes im ambulanten Bereich, alternative Heilpraktiken, Physiotherapie, Brillen, Krücken und andere Heilbehelfe, Taggeld, Ersatz der Begleitkosten für den Fall dass die Kinder im Spital sind, Zahnersatz, Zahlregulierung usw. erbracht.

Beinahe jeder in Österreich selbstständig oder unselbstständig arbeitende muss sich dem Gesetz nach pflichtversichern. Für Arbeiter und Angestellte passiert dies durch den Arbeitgeber bei der, für das Bundesland in dem sich der Arbeitsplatz befindet, zuständigen Gebietskrankenkasse. Selbstständige sind bei der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft im betreffenden Bundesland versichert. Für Staatsbedienstete ist die Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter (BVA) zuständig. Landwirte sind bei der Sozialversicherungsanstalt der Bauern versichert. Lediglich eine kleine Gruppe, die Freiberufler, die in einer eigenen Kammer organisiert sind (Ärzte, Apotheker, Notare, Rechtsanwälte, Steuerberater und Ziviltechniker), haben die Möglichkeit, sich zwischen einer gesetzlichen und einer komplett privaten Krankenversicherung zu wählen. Dies geschieht auf Basis der „Opting-Out-Regel“. Entscheidet sich ein Freiberufler anstatt der gesetzlichen Krankenversicherung eine komplett private Versicherung abzuschließen, so kann diese auch zum Beispiel die Leistungen der Sonderklasse beinhalten. Wollen sie wissen welche Gruppenversicherung für ihre Berufsgruppe möglich ist? Dann kontaktieren sie uns, wir geben ihnen gerne genauere Informationen diesbezüglich.

Tarif Sonderklasse

Bei der Sonderklasseversicherung im Krankenhaus, ist die Höhe der Prämie von verschiedenen Faktoren abhängig. Einer dieser Faktoren ist die örtliche Deckung. Hierbei wird zwischen Bundesland- und Österreichdeckung unterschieden. Am höchsten sind die anfallenden Kosten, die das Krankenhaus für einen Spitalsaufenthalt verrechnet, in Wien. Die Prämie für das Bundesland Wien ist daher die höchste und gleichzusetzen mit der Prämie des Österreichtarifs.
Bei dem Sonderklassetarif gibt es die Möglichkeit diesen mit oder ohne Selbstbehalt abzuschließen welcher wiederrum von Bundesland zu Bundesland variiert. Auch dies hat großen Einfluss auf die Höhe der Prämie. Im Falle eines durch einen Unfall verursachten Spitalaufenthaltes ist meistens kein Selbstbehalt zu entrichten. Ebenso ist in den meisten Fällen für Kinder nur die Hälfte des Selbstbehaltes der für Erwachsene anfällt zu bezahlen. Bei den Selbstbehaltstarifen gibt es einige interessante Angebote, zum Beispiel den Entfall des Selbstbehaltes bei erstmaligem Spitalsaufenthalt, bis zum 45 Lebensjahr kein Selbstbehalt oder ein leichter Umstieg auf einen Tarif ohne Selbstbehalt ohne neuerliche Gesundheitsüberprüfung.

Ambulanter Tarif

Die außerhalb des Spitals erbrachten medizinischen Leistungen werden von dem ambulanten Tarif abgedeckt. Ein großer Vorteil ist die Möglichkeit, medizinische Leistungen von einem „Wahlarzt“ durchführen zu lassen, ohne dabei beinahe die gesamten Kosten übernehmen zu müssen, da die gesetzlich verpflichtende Versicherung nur einen geringen Teil der Kosten übernimmt. Bei den meisten Tarifen werden bis zu 100% der anfallenden Kosten von der ambulanten Privatversicherung übernommen, wenn die gesetzliche Pflichtversicherung einen, wenn auch geringen, Teil der Kosten übernommen hat. Der Jahreshöchstsatz bildet hier die maximal vergütbare Summe. Auch Kosten für Medikamente, Heilbehelfe, Physiotherapie usw. werden, je nach Anbieter, zu dieser Summe hinzugerechnet. Oft gibt es für dafür auch eigene Höchstsätze. Meist wird ein Durchrechnungszeitraum bezüglich dieser Höchstsätze von zwei Jahren, bei Brillen, Kontaklinsen oder orthopädischen Einlagen festgelegt.

Zahnversicherung

Bei der Zahnzusatzversicherung werden anfallende Kosten für Zahnbehandlungen, inklusive Zahnextraktion, Zahnröntgen und Zahnersatz sowie Zahn- und Kieferregulierungen, welche nicht oder nur zum Teil von der gesetzlichen Krankenversicherung bezahlt werden, erstattet. Meist werden 50% bzw. 80% der Behandlungskosten als Vergütungssatz vereinbart. Dieser Betrag ist gedeckelt durch den Betrag, den die gesetzliche Krankenversicherung nicht übernimmt. Bei der privaten Zahnversicherung kann der gesamte Leistungsumfang nicht direkt nach dem Abschluss der Versicherung in Anspruch genommen werden. Üblich ist es, dass der Leistungsumfang nach einer gewissen Zeit ansteigt und erst im dritten bis fünften Jahr gänzlich in Anspruch genommen werden kann. Außerdem ist zu beachten, dass die private Zahnversicherung in Österreich nur in Kombination mit einer Sonderklasseversicherung abgeschlossen werden kann.
Besonders wichtig ist es, sich gut zu überlegen welche Zusatzversicherungen man in Anspruch nehmen will.

Hierbei helfen wir ihnen gerne, geben ihnen detaillierte Informationen und kalkulieren für Sie ein individuelles Angebot.

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